Exkurse

ist essentiell für eine gesunde, funktionsfähige Zelle!

Phosphatidylcholin

In allen Zellmembranen sind die Phospholipide (Lipide und Phosphor), wie Phosphatidylcholin (Cholin), als natürliche Bestandteile enthalten. Diese kann der Organismus selbst herstellen, Hauptsynthese-Ort ist die Leber.

Phospholipide sind wesentlich in Nüssen, Sojaprodukten, grünem Blattgemüse, Sonnenblumenkernen, Leinsamen und Raps enthalten. Auch kommen sie in Form von Lecithin (E322) in Nahrungsmitteln vor.

Phospholipide sind zugleich wasserlöslich und fettlöslich. Durch diese Eigenschaft übernehmen sie wichtige Transportfunktionen in die Zelle hinein und aus der Zelle heraus. Eine intakte Zellmembran schützt das Zellinnere gegen schädliche Einflüsse von außen und ermöglicht den notwendigen Austausch von Nährstoffen und Flüssigkeiten. Die Zellmembran ist für die inter-und intrazelluläre Kommunikation essentiell. Phospholipide, v.a. Phosphatidylcholin übernehmen eine wichtige Funktion bei der Signalübertragung von Nervenzellen, bei der Gedächtnisbildung, in der Fettstoffwechsel-Funktion, beim Aufbau und bei der Reparatur der Erbsubstanz (DNA), bei der Entgiftung von Toxinen und auch von Schwermetallen sowie für die Freisetzung einiger Neurotransmitter wie z.B. Acetylcholin, Dopamin und Serotonin.

Bei allen Neurodegenerativen Prozessen sowie Stressbelastungen und Stoffwechselstörungen sind Phospholipide ein wesentlicher Bestandteil der therapeutischen Vielfalt und wirken im Synergie-Effekt.

Die wichtigsten Phospholipide sind Phosphatidylcholin und Phosphatidylserin.

Eine Infusion mit Phosphatidylcholin, wirkt regenerativ auf die Zellmembran, den Stoffwechsel, der Neurotransmitter-Funkton ein und fördert das Detox-System. Die Gefäße bleiben flexibel und weich und bieten dadurch weniger Angriffsfläche für Plaques, der Nährstoff-Austausch sowie der Toxine-Abtransport kann physiologisch und effektiv ablaufen. Die im natürlichen Zell-Alterungsprozess entstehenden Defizite werden durch einen ausreichenden Phospholipid-Anteil wesentlich reduziert.

Als Infusionslösung verwenden wir Cholincitrat.

Wann ist eine Infusion & Substitution sinnvoll?

Eine Infusion & Substitution mit Phosphatidylcholin ist im Synergie-Effekt empfehlenswert bei:

  • Metabolischem Syndrom
  • Mitochondriale Funktionsstörung, Energie-Defizite
  • Cholesterinämie, Triglycerinämie
  • Leberfunktionsstörungen/Lebererkrankungen
  • Neurodegenerativen Erkrankungen, (Parkinson, Demenz, Alzheimer, u.a.)
  • Stressbelastungen (Burn-out, Konzentrationsstörungen, Brain Fog u.a.)
  • Oxidativer Stress, Schwermetall-Belastungen
  • in der Prävention

Welche Mikronährstoffe sind wichtig?

NiaPlexB3 PanthoPlexB5 Griffonia50 Serolution AIBasis Formula Gedächtnis-KraftGold

Mikronährstoffe in Reinsubstanz & vegan von Biogena

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Love, Souzy

#souzyburning4you
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Same Same but different ! Unsere Gene

Die Catechol-O-Methyltransferase, COMT und die Monoaminooxidase, MAO genannt, sind die wichtigsten Enzyme beim Abbau von aktivierenden Neurotransmittern. Sie regulieren die Aktivität der Enzyme, die für den Abbau von Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin und Serotonin verantwortlich sind. Je nach genetischer Funktion resultieren unterschiedliche Abbaugeschwindigkeiten von Dopamin, Noradrenalin, Adrenalin und Serotonin. COMT ist für den Abbau von Noradrenalin, Adrenalin und Dopamin zuständig. MAO für den Abbau von Serotonin.

Je nach Genetik, ist die Abbaugeschwindigkeit der Neurotransmitter (Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin und Serotonin) sehr individuell, was wiederum Auswirkungen auf den gesamten Organismus hat.

Die Signal- und Stoffwechselwege der Neurotransmitter bestimmen nicht nur unsere schnelle Reaktion in physischen Gefahrensituationen („Fight or Flight“), sondern auch wesentlich andere Aspekte unseres Alltagsverhaltens, so z.B.

  • Wachheitszustand
  • Konzentrationsfähigkeit
  • körperliche und geistige Reaktionsgeschwindigkeit
  • Aggressionsverhalten
  • Sozialverhalten
  • Stimmung, Glück- und Zufriedenheit
  • Schlafqualität
  • Stoffwechselfunktion

In Verbindung mit den Hormonen Östrogen und Testosteron bestimmen die Neurotransmitter ca. 30-60% unserer Verhaltensweisen im Alltag. Aus der genetischen Enzymaktivität resultieren verschiedene Abbau-Geschwindigkeiten der Neurotransmitter, sie werden in diese 3 Typen eingeteilt:

  • High-COMT, high-MAO = schneller Abbau
  • Intermediate-COMT, intermediate-MAO = mittel-schneller Abbau
  • Low-COMT, low-MAO = langsamer Abbau

Bei high COMT werden die aktivierenden Neurotransmitter (Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin) schneller abgebaut, bei high MAO wird Serotonin schneller abgebaut.

Östrogen hemmt diese Enzymaktivität und Testosteron beschleunigt diese!

Die Bestimmung der genetischen Stoffwechselsituation, das Erkennen von bestehenden Genpolymorphismen (genetische Abweichung) von COMT und MAO sind eine wichtige Orientierung, um das Verhalten und die biologischen Reaktionen verstehen zu können. Die Genetik des Neurotransmitter-Stoffwechsels ist eine wertvolle Orientierung nicht nur bezugnehmend auf das Verhalten sondern auch in der Gesundheitserhaltung und in der Prävention von Erkrankungen, wie beispielsweise Parkinson und Depression aber auch Herz-Kreislauf- Erkrankungen und Diabetes.

So könnten bereits lange vor Symptom-Beginn regulative Maßnahmen und Lebensstil-Anpassungen vorgenommen werden.

Beispiel: Wird Dopamin zu schnell verstoffwechselt, besteht tendenziell eher ein Dopaminmangel allein durch die genetische Stoffwechsellage. Ist dies durch die Genanalyse bereits vor Symptom-Beginn bekannt, könnte schon frühzeitig darauf geachtet werden, dass die Aminosäuren Tyrosin und Phenylalanin in ausreichenden Mengen vorhanden sind, diese werden zu  Dopamin umgebaut. Die Genanalyse als intelligentes Tool einer individualisierten Präventions-Medizin einzusetzen, ist ein Chance eine bessere Kompensation zu ermöglichen, den Krankheits-Verlauf zu entschleunigen oder zu verhindern.

Vitamin D - das Multitasking Vitamin

Vitamin D ist für unsere Gesundheit essentiell, da es für zahlreiche biologische Funktionen zuständig ist oder diese induziert. Vitamin D wirkt systemisch auf den gesamten Organismus ein, es hat Einfluss auf den Calcium- und Phosphat Spiegel, die Insulin-Synthese, die Immunfunktionen, wie etwa die Zytokine-Regulation, den programmierten Zelltod (Apoptose) und dem Zell-Wachstum. Viele in den Zellen gebildeten Proteine werden in den Blutkreislauf freigesetzt, um an anderer Stelle im Körper zu wirken. Zu diesen Proteinen gehören Insulin, Neurotransmitter, entzündliche Zytokine, wie etwa Interferone und Interleukine, Antikörper und andere. Sie benötigen Calcium als Aktivierungs-Signal für ihre Freisetzung. Vitamin D reguliert in hohem Maße den Calcium Spiegel.

Vitamin D induziert auch die Synthese der Tyrosin-Hydroxylase und steigert so die Neurotransmitter-Spiegel von Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin. Die Tyrosin-Hydroxylase ist ein Enzym, welches die Umwandlung der Aminosäure Tyrosin in L-Dopa bewirkt.

Ein gesunder Vitamin D Spiegel erhöht nicht nur die Insulin-Sensitivität, sondern optimiert auch die Funktion der Zellen der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren. Vitamin D ist auch für eine gesunde Regulation des Immunsystems zuständig, während ein niedriger Vitamin Spiegel das Hauptentzündungs-Gen NF-kappaB sowie andere Zytokine stimulieren und die Überproduktion von Immunzellen verursachen kann. Ein niedriger Vitamin D Spiegel signalisiert einen chronischen Alarmzustand auf zellulärer Ebene, eine Immun-Reaktion mit Aktivierung entzündungsfördernder Prozesse ist die Folge. Durch diesen in Gang gesetzten Mechanismus wird die Insulin-Funktion in den Zellen direkt beeinträchtigt, sodass die Aufnahme von Glucose in die Zelle gestört ist - ein Energie-Mangel ist die Folge.

Ein optimaler individuell eingestellter Vitamin D- Spiegel (ca. 40-60/80 ng/ml oder 100-150/200 nmol/l) senkt nachweislich den nüchtern Blutzuckerspiegel und verringert das Risiko für Typ zwei Diabetes. Für unsere Gesundheit ist ein dauerhafter optimaler Vitamin D-Spiegel von zentraler Bedeutung.

High-COMT bzw. High-MAO. Bei Menschen mit einer High-COMT-Stoffwechsellage eignet sich Vitamin D sehr gut, um die Neurotransmitterbilanz zu verbessern. Während die hohe Aktivität von COMT einen sehr starken Abbau der Neurotransmitter verursacht, kann das durch eine vermehrte Bildung über die Tyrosinhydroxylase ausgeglichen werden. Das macht insbesondere Sinn bei Antriebslosigkeit und depressiver Verstimmung.

Hinzu kommt, dass Calcium, welches durch Vitamin D vermehrt im Körper aufgenommen wird, als Co-Faktor COMT hemmt und so ebenfalls die Neurotransmitter-Bilanz zugunsten von mehr Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin verschiebt.

Auch bei High-MAO-Konstellation können Antrieb und Stimmung sinnvoll verbessert werden, vorausgesetzt es besteht eine Intermediate- bzw. High-COMT-Stoffwechsellage.

In Fällen eines schnellen Abbaus von Neurotransmittern werden mittel-hohe Vitamin-D-Werte im Blut angestrebt. Der sog. Talspiegel, d.h. der Blutwert unmittelbar vor der nächsten Gabe sollte zwischen 50 und 70 µg /l betragen. Hierfür sind je nach Alter, Körpergröße und Gewicht ganz unterschiedliche Dosen erforderlich.

Low-COMT bzw. Low-MAO. Bei herabgesetztem Abbau von aktivierenden Neurotransmittern, und hier vor allen Dingen bei LOW-COMT-Stoffwechsellage sollte mit der Einnahme von Vitamin D vorsichtig umgegangen werden, denn eine überstarke Aktivierung kann die Folge sein. Das kann gerade mit Symptomen wie Unruhe, überstarker Euphorie bis hin zur Selbstüberschätzung verbunden sein. Bei Low-COMT Stoffwechsel sind Werte von ca. 40-60 µg/l optimal.

Magnesium, wichtiger Co-Faktor für COMT

Bei Magnesiumpräparaten werden die Trägersubstanzen, die neben dem Magnesium selber in den Zubereitungen enthalten sind, in ihrer Wirkung auf den Stoffwechsel unterschätzt. Zu diesen Trägerstoffen zählt am häufigsten Citrat. Magnesium- Citrat wirkt Stoffwechsel-aktivierend. Symptome wie innere Unruhe, Herzrasen und Blutdruckschwankungen können auftreten. Aus diesem Grund empfehle ich das Magnesium-Siebensalz und das Magnesium-Bisglycinat von Biogena. Alle Mikronährstoffe sind in Reinsubstanz und ohne Trägerstoffe aufgelegt!

Das Enzym COMT funktioniert optimal zusammen mit Magnesium, der optimale Co-Faktor.

Low-COMT. Bei Menschen mit einer herabgesetzten Aktivität von COMT und den damit verbunden Symptomen, wie z.B. Unruhegefühl, Angst macht der Einsatz von Magnesium Sinn, um den Abbau von aktivierenden Neurotransmittern zu beschleunigen bzw. zu normalisieren. In diesen Fällen ist Magnesium-Bisglycinat das Mittel der Wahl - kein Citrat!. Glycin selbst ist ein beruhigender Neurotransmitter und trägt so zum gewünschten modulierenden Effekt bei.

Tryptophan, 5-Hydroxytryptophan (5 HTP), Serotonin und Melatonin

Tryptophan ist eine Aminosäure, die wir täglich mit der Nahrung aufnehmen. Über den Umbau zu 5-Hydroxtryptophan werden dann Serotonin und Melatonin gebildet. Serotonin selber wird über MAO abgebaut. Eine vermehrte bzw. eine verminderte Einnahme von Tryptophan bzw. von 5-Hydroxtryptophan kann demnach die Befindlichkeit beeinflussen, vor allen Dingen dann, wenn eine High-MAO- oder eine Low-MAO-Stoffwechsel-Lage besteht.

High-MAO. Menschen mit High-MAO-Stoffwechsel können zu depressiven Verstimmungen bis hin zu Depressionen leiden. Das wird auch dem Umstand zugeschrieben, dass Serotonin vermehrt im Körper abgebaut wird. Die Bedeutung von Serotonin wird nicht zuletzt dadurch deutlich, dass bestimmte Medikamente zur Behandlung der Depression, die sog. Serotonin-Reuptake-Hemmer die Wirkung von Serotonin im Gehirn verstärken.

Eine Verstärkung der Bildung von Serotonin durch eine Zufuhr von Tryptophan bzw. 5-Hydroxtryptophan bei High-MAO-Stoffwechsel ist indiziert. In den Nahrungsmitteln , wie z.B. Cashewnüssen oder Soja ist Tryptophan enthalten. Eine Supplementierung ist zu empfehlen. (100-200 mg 5-Hydroxtryptophan am Tag, da so im Vergleich zur Einnahme von Tryptophan ein Stoffwechselschritt gespart wird. Stark Tryptophan-haltige Lebensmittel bzw. entsprechende Nahrungsergänzungsmittel sollten eher am Abend eingenommen werden, da über eine gleichzeitig vermehrte Bildung von Melatonin Müdigkeit verursacht werden kann.

Vitamin B2 – kann den Abbau von Serotonin unterstützen, deshalb ist bei High MAO-Stoffwechsellage eine zusätzliche Substitution von B2 nicht zu empfehlen.

Low-MAO. Menschen mit Low-MAO Metabolismus sollten ein Übermaß an Tryptophan bzw. entsprechende Nahrungsergänzungsmittel eher vermeiden, da sie schwer kalkulierbare Veränderungen des Befindens zur Folge haben können. Neben Schläfrigkeit und Antriebsarmut können Gereiztheit bis zu Aggressivität auftreten.

Östrogen und Testosteron – die stärksten Modulatoren von COMT und MAO

Kurz zusammengefasst, sind die Hormone Östradiol und Testosteron die stärksten epigenetischen Modulatoren von COMT und MAO!

Östrogen hemmt die Enzymaktivität von COMT & MAO, Testosteron beschleunigt sie.

Bei einer Hormon-Ersatz-Therapie ist die COMT- und MAO-Lage mit einzubeziehen!

High COMT. hier wirkt sich eine gute Östrogenlage positiv aus, da Östrogen hemmend wirkt und den beschleunigten Abbau ausgleicht! Durch einen Hormonmangel, wie er in der Menopause physiologisch ist, kann sich eine Depression einstellen. Da das hemmend wirkende Östrogen nicht mehr vorhanden ist. Bei jeder bioidentischen Hormon-Ersatz-Therapie ist die Darstellung von aktuellen Hormon-Werten im regelmäßigen Re-Test erforderlich.

Testosteron hingegen beschleunigt den Abbau, deshalb sind hohe Testosteron-Spiegel hier kontraindiziert!

Low COMT. hier ist ein hoher Östrogen-Spiegel kontraindiziert, da Östrogen den Abbau hemmt, sodass bei low dann durch die Gabe von Östrogen eine noch höhere Östrogendominanz aufbaut. Das Testosteron beschleunigt den Abbau und sollte dementsprechend verfügbar sein!

CAVE: Ein zu viel an visceralem Bauchfett, führt zur Östrogendominanz und ist bei low COMT doppelt kontraindiziert.

Resveratrol – kann die Aromatase (Östrogensynthese) und vermehrte Östrogenbildung reduzieren

Bei der Kombination aus “Low-COMT + High-Aromatase“ können Überschüsse an Östrogen auftreten. In dieser Konstellation sind Symptome wie Ängstlichkeit bis hin zu Panikattacken sowie  Östrogen-sensible Hautveränderungen zu vermerken. Auch bei Zunahme von visceralen Bauchfett steigt die Aromatase-Aktivität an. In diesen Fällen kann es sinnvoll sein, die Aromatase mit Resveratrol (5-10 mg pro kg/Tag) zu hemmen und eine übersteigerte Östrogenbildung zu verhindern.

Aromatase ist ein Enzym, welches die Umwandlung von Testosteron in Östradiol umsetzt, Östrogen-Vorstufen in Östradiol umwandelt.

Viscerales Bauchfett erhöht die Aromatase, daraus resultiert eine Östrogendominanz und ein Testosterondefizit.

Welche Mikronährstoffe sind wichtig?

VitaminD + K Sports Siebensalz-Magnesium L-Tyrosin400 OPC Resveratrol Formula  5 Hydroxytryptophan 100  Griffonia 50 Serolution Melatonin Spray  Curcuma 500

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into stillness

Durch die Hirnforschung wissen wir, dass sich verschiedene Bewußtseins-Zustände in spezifischen Hirnarealen abbilden und dort in unterschiedlichen Frequenzen messbar sind. Jeder Frequenzbereich setzt Hormone und Botenstoffe frei, die auf unterschiedliche Weise systemisch auf den gesamten Organismus einwirken.

Alpha-Wellen sind besonders in Kombination mit anderen niederfrequenten Hirnwellen bedeutsam, durch sie werden beruhigende Neurotransmitter produziert und Regenerationsprozesse aktiviert.

Diese bilden den Ausgleich zu den Stresshormonen, welche im Beta-& Gamma-Zustand produziert werden. Menschen, die aufgrund von Stress nicht auf natürliche Weise Zugang zum Alpha-Zustand und tieferen Rhythmen finden, fehlen diese beruhigenden Neurotransmitter und regenerative Botenstoffe. Eine dauerhafte Dysbalance führt zu stressbedingten Erkrankungen, welche sich nicht nur auf das Gehirn auswirken sondern systemisch auf den gesamten Organismus.

Besonders in Zeiten, in denen persönliche, gesellschaftliche und politische Unsicherheiten sehr präsent sind, ist es wichtig, einen Wechsel zu Ruhe und Gelassenheit zu finden. Aus der Stille heraus kann Regeneration, Integration und Heilung entstehen. Das Gefühl von Verbundenheit und Empathie wird gestärkt.

Mit den Methoden aus der Meditation, Imagination und Osteopathie, insbesondere der biodynamischen Osteopathie ist dieser Wechsel möglich.

Let´s shift into stillness.

Love, Souzy

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In meinen wissenschaftlichen Exkursen, speziell in den Artikeln`Von Beta zu Alpha´ und `Psycho-Neuro-Immunologie´ (PNI) sind tiefere Einblicke in biologische und wissenschaftliche Aspekte zu diesem Thema zu finden.

#SOUZYBURNING4YOU

#BURNING4LOVE&VITALITY

Mitochondiriale Medizin

ist eine Disziplin in der modernen biologischen Medizin. Sie fokussiert sich auf die Funktionsweise der Energieproduzierenden Zell-Elemente, den Mitochondrien. Zelluläre Energie ist für den Organismus lebensnotwendig, für den Erhalt unser Gesundheit, unserer Leistungsfähigkeit und der dafür notwendigen Regenerations- und Regulations-Prozesse. Bei der Energiebildung in den Mitochondrien entstehen gleichzeitig auch Sauerstoffradikale, freie Radikale, die in Form von oxidativen Stress zeltschädigend (Cytotoxisch) wirken. Sie sollten deshalb möglichst schnell recycelt werden. Dafür benötigt der Organismus wiederum Energie und eine Menge Mikronährstoffe.

Meistens kommt vieles zusammen

Mitochondriale Funktions-Störungen sind häufig multifaktoriell. Alleine die Tatsache, dass wir Altern, führt zu Funktions-Störungen der Mitochondrien neben all den lebensbedingten Faktoren wie u. a. körperliche und psychische Stressbelastung/Überlastung/Übertraining, Toxine wie Umweltgifte und fehlerhafte Ernährung. Auch bakterielle, virale und parasitäre Infektionen , gehören dazu. Bereits geschädigte Mitochondrien sind irreparabel. Bei unzureichender Mitophagie entstehen vermehrt Toxine, diese verbrauchen wiederum vermehrt Mikronährstoffe, um regeneriert werden zu können.

Mitochondrien sind in allen somatischen Zellen enthalten und übernehmen die gesamte Energieproduktion. Für die Energieversorgung ist die Anzahl und die Funktionalität der Mitochondrien entscheidend. Strukturelle und funktionelle Schädigungen an den Mitochondrien führen zu erheblichen Einschränkungen. Langfristig können sich diese in einem dauerhaften Energiemangel manifestieren, welcher auch häufig bei chronischen Verläufen von Infektionen (z.B. mit Borrelien, Epstrein-Barr-Virus, SARS-CoV-2) beobachtet wird.

Genau so komplex wie die Aufgaben und Wirkungsweise der Mitochondrien auf unseren gesamten Organismus Einfluss nehmen, so komplex können sich auch ihre Funktionsstörungen anfühlen. Den meisten chronischen Erkrankungen liegt eine Mitochondriale Funktionsstörung zu Grunde. Fehlt Energie, um notwendige Stoffwechsel-Prozesse adäquat ablaufen lassen zu können, oxidative Zellschädigungen auszugleichen, Detox-und Recycling-Prozesse zu initiieren, entstehen Krankheiten und beschleunigte Alterung.

Oxidativer Stress

Damit die ROS-Bildung und ihre Neutralisierung durch antioxidative Enzyme in Balance gehalten werden kann, ist eine gesunde und stressfreie Lebensweise erforderlich. Eine hohe Produktion von ROS und die damit einhergehende Entstehung von oxidativem Stress wirkt Cytotoxisch.

Faktoren wie ein Überangebot aus hochkalorischer Nahrung, eine Aktivierung von Immunzellen durch Entzündungen oder Infektionen verstärken die ROS-Bildung. Eine eingeschränkte ROS-Neutralisation durch Glutathion-Defizite und/oder Einschränkungen der Glutathion-Transferase erhöht den ROS-Spiegel. Ein hoher Stress Level, eine hohe körperliche, mentale und/oder metabolische Belastung können eine hohe ROS-Bildung induzieren.

Besteht in diesen Phasen gleichzeitig ein Q10 Mangel, führt dies in Folge direkt zu Energie-Synthese-Defiziten und zu einer weiteren verstärken ROS-Bildung.

Nitrosativer Stress

Die Gefahr struktureller Schäden an den Mitochondrien durch Superoxidradikale wird zusätzlich durch eine zeitgleiche Akkumulation erhöhter Mengen des Stickstoffmonoxid-Radikals NO-potenziert. Daraus entstehen weitere Schädigungen an Mitochondrien. Diese hochgradig reaktiven Verbindungen NO- und weitere Derivaten zählen zu denn itrosativen Species, NOS.

Was tun?

Mikronährstoffe, Orthomolekulare Medizin, Nutritive Medizin, Osteopathische Medizin, Mentale Arbeiten, moderate Bewegung, Umweltfaktoren, Lebensstil, Individuelle, genaue & ganzheitliche Labor Diagnostik

Hochdosierte und gezielte Mikronährstoffgaben in Form von Infusion, oraler Substitution und einer vitalstoffreichen, vollwertigen Ernährung, sorgen für eine gute Regulation und Regeneration. Die Orthomolekulare Therapie, die Nutritive Medizin, die Osteopathische Medizin sowie Mentale Arbeiten wie Imagination, konsequente Bewusstseinsarbeit und moderate Bewegungs-Konzepte sind integrative Tools, um Stressbelastungen zu minimieren, weitere Schädigungen an Mitochondrien aufzuhalten, Ressourcenaufzubauen und Detox-Systeme zu initiieren. Durch eine genaue &ganzheitliche Diagnostik können die individuell zugrundeliegenden Ursachen der Mitochondrien-Funktionsstörung gefunden und behandelt werden.

Mikronährstoffe

Reservatrol, Sirtuine = Mitophagie, Wirkung wie bei KR, Mito-Biogenese, Antioxi

Spermidin = starken Einfluss auf Mitophagie, (Weizenkeime, Soja, Hülsenfrüchte)

Epiverde, Phytophenole, Quercentin, Curcumin, Berberin, = mitochondriale Fettverwertung wird verbessert, Mito-Biogenese (weißer, grüner, schwarzer Tee, Kakao, Oolong, Erdnüsse, Gemüse, Beeren, Granatapfel, Oliven, Tomaten)

PQQ Pyrrolochinolinchinon = Mitochondrien Genese, Reproduktion, Wachstum und Alterung, Modulation der Laktat-Dehydrogenase, Modulation der Mito-Funktion (fermentiertes Soja Natto, Tempeh, Kiwi, grüner Pfeffer, grüner, schwarzer Tee, Petersilie)

Alpha-Liponsäure = Co-Faktor der mitochondrialen alpha-Ketosäure-Dehydrogenase Redox-Coenzym, sodass CO2 bei der Zellatmung ausgeatmet/ausgestoßen werden kann, bei der Verstoffwechselung von Glucose, Verbessert Elektronentransport im Mitochondrium, Aktivierung der Atmungskette, antioxidativ Induktion der Synthese von antioxi Enzymen, Regeneration von Antioxidantien, Regulation von NF-KB dies führt zur Reduktion der gesamten Produktion von ROS und zytotoxischen Zytokinen, glutathion-Synthese (Gemüse wie Spinat, Brokkoli, Tomaten)

Niacin B3 =Co-Faktor - Ausgangsverbindung für NADH+ (Nicotinamid-Adenindinukleotid) in seiner oxidierten Form, Redox-Reaktion Glucose-Stoffwechsel, antioxidativ, KR Wirkung, (Erdnüsse, Pilze, Fisch)

B2 Riboflavin Co-Faktor für FAD (Flavinadenindinukleotid) Redox-Reaktion Glucose-Stoffwechsel, antioxidativ

B5 Pantothensäure essentieller Bestandteil des Co-Enzym A für den Glucose-Stoffwechsel, Fettsäure-Stoffwechsel und Protein-Stoffwechsel essentiell

B Vitamine (B1, B2, B3, B5, B6, B7) wichtige Co-Faktoren im mitochondrialen Stoffwechsel

Sonderstellung B9 und B12 (NO Radikalfänger), Ery Neubildung O2 Versorgung, Regeneration von Glutathion

Vitamin C, Bio-Synthese von L-Carnitin, Cofaktor Synthese von Katecholaminen, stimulieren Oxidation von Kohlenhydraten zur Energiegewinnung

Vitamin D Mitochondrien Homöostase, wirkt antioxidativ

Selen,, fördert die Expression von antiinflammatorischen Zytokinen ist essentiell bei der Immunantwort, wichtiger Bestandteil der antioxidantischen Redox-Enzyme, der Glutathion-Synthese und Thioredoxin-Reduktasen, die eine schädliche Anhäufung von ROS im Cytosol als auch in den Mitochondrien verhindern, Bioaktivität von Thyroxin reguliert, Thyroxin stimuliert Mito-Biogenese, erhöht die Mito-Masse, die mitochondriale Atmung, die oxidative Phosphorylierung, die Enzymaktivitäten, Mito-Protien-Synthese, ein Mangel erhöht oxidativen Stress zusätzlich durch verringerte Glutathion-und Thyroxin-Wirkung und beeinträchtigt die Immunantwort.

Magnesium essentieller Bestandteil der ATP Synthase in der Atmungskette, optimiert die Glukose-Verwertung zu Pyruvat und die mitochondriale ATP-Produktion

Vitamin E = antioxi

Zink antioxidative Wirkung, DNA-Synthese, Zellproliferation, Proteinsynthese und Integrität der Zellmembran, Mito-Biogenese, Mitophagie, Apoptose.Bei Mangel erhöht sich die mitochondriale Permeabilität, was zu Mito-Degeneration, CAVE Unter-aber auch Überversorgung führen zu Einschränkung der Enzyme für die Glykolyse und führt zu verminderter ATP-Produktion

Eisen, Bestandteil Hämoglobin, Sauerstofftransport, Mangel = ATP Synthese low, Schädigung von Mitochondrien bei Eisenmangel!

Co Faktor der mitochondrialen Atmungskette = NADH (Nicotinamidadenindinukleotid) in reduzierter Form antioxidantische Wirkung

Membranphospholipide = stakte Wirkung auf mitochondriale Funktionalität, sie können bereits beschädigte, hauptsächlich oxidierte Membranstrukturen ersetzten, (Soja, Weizenkeime, Erdnüsse) - Omega 3 DHA und EPA, Cholin Saaten, Lecithin Cholin

Co-Enzym Q10 = ein Bestandteil der Atmungskette, es reguliert den Elelktronentransfer von NADH und FADH2, essentiell bei der Regulierung von oxidativen Stress und der Immunfunktion in den Mitochondrien, Stimulation der mitochondrialen Biogenese, in der reduzierten Form starke antioxidantische Wirkung, wirkt an der zellulären Signalweiterleitung im Metabolismus,

Alphaketoglutarat, re-oxidiert, Zwischenprodukt im Citratzyklus,

Die Energiebereitstellung

Energiereiche Verbindungen aus unserer Ernährung (Kohlenhydrate, Fettsäuren und Proteine) durchlaufen verschiedene Stoffwechsel-Wege (Metabolismus), um mit den dafür benötigten Mikronährstoffen, Energie für alle physiologischen Vorgänge bereit stellen zu können. Die Energiebereitstellung (ADP zu ATP) erfolgt über zwei Mechanismen, die Glykolyse und den Citratzyklus. Für eine effektive und zuverlässige Energiebereitstellung ist es wichtig, dass beide Wege funktionieren.

Die Energiebereitstellung über die Glykolyse findet im Cytoplasma der Zellen statt und kann unter aeroben und anaeroben Bedingungen gleichermaßen ablaufen Dies spielt dann eine wichtige Rolle, wenn beispielsweise bei starker Muskelbeanspruchung mehr Sauerstoff verbraucht wird als in die Zellen transportiert werden kann. Dann muss die Zelle ihre Energie kurzfristig ausschließlich aus der anaeroben Glykolyse beziehen. Und im Gegensatz zur Atmungskette wird dabei kein Sauerstoff (O2) verbraucht. Metabolite der Glycolyse = Pyruvat, des Citratzyclus = alpha-Ketoglutarat und Isocitrat.

Aber ohne effektiv funktionierenden Citratzyklus kommt die Energiebereitstellung über die Glykoloyse schnell zum Erliegen. Denn bei der Energiebereitstellung von ATP fallen auch freie Radikale an, die wiederum unter Sauerstoffverbrauch über die Atmungskette re-oxidiert werden müssen Nur dann steht wieder NAD+ für die Glykolyse und den Citratzyklus zur Verfügung.

Die Energiebereitstellung über den Citratzyklus findet unter aeroben Bedingungen in den Mitochondrien statt. Mitochondrien sind besonders zahlreich in Geweben mit hohem Energiebedarf vorhanden, wie z.B. in den Muskelzellen, Sinnesorganen und dem Gehirn (bis zu 2000 Mitochondrien pro Zelle). Bei der Energiesynthese entstehen gleichzeitig, physiologisch und kontinuierlich freie Radikale (ROS - reaktive oxygen species, Oxidation), die wiederum anhand der mitochondrialen Atmungskette (oxidative Phosphorylierung) regeneriert werden. Diesen Vorgang wird durch Co-Enzym Q 10 und NADH induziert.

Weitere Funktionen der Mitochondrien

In der mitochondrialen Matrix werden Fettsäuren im Rahmen der β-Oxidation abgebaut. Bevor dieser Prozess in Gang gesetzt werden kann, müssen die Fettsäuren durch Coenzym A (= ADP und Pantothensäure B5 und Cystein) aktiviert und anschließend mithilfe von L-Carnitin in das Mitochondrium transportiert werden Die mitochondriale Fettsäure-Synthese ist essentiell für die Zellatmung und die mitochondriale Biogenese. Co Enzym A ist direkt an dem Fettstoffwechsel beteiligt und indirekt an dem Kohlenhydrat -und Proteinstoffwechsel.

Die Mitochondrien induzieren die Apoptose. Dies ist ist ein lebenswichtiger Mechanismus, um potenziell gefährliche oder nicht benötigte Zellen zu zerstören. Durch die Ausschüttung von Cytochrom C aus den Mitochondrien in das Zytoplasma wird die Apoptose unumkehrbar eingeleitet.

Mitochondrien sind Calcium Speicher und tragen zur Calcium Homöostase der Zelle bei.

Eisen-Schwefel-Clustern werden von Mitochondrien synthetisiert, diese werden von vielen Enzymen der Atmungskettebenötigt.

Die innere Membran der Mitochondrien besitzt bestimmte Enzyme, die für die Herstellung von Steroidhormonen wie Cortisol oder Sexualhormonen benötigt werden. Eine hormonelle Balance wird auch über die Mitochondrien reguliert.

Mitochondrien können Veränderungen in der Umgebung der Zelle erkennen und durch verschiedene Signalübertragungen Zell-Prozesse durch Genexpression beeinflussen.

Gewichtsreduktion

  • Moderates körperliches Training
  • Mentalte Gesundheit

Ernährung

  • Insulin Low, Kalorienrestriktion (KR), antioxidative, vollwertige Ernährung
  • intermitierendes Fasten/Fasten -CAVE Detox!
  • Fruktose-Glukosezufuhr reduzieren

Schadstoffbelastung reduzieren

  • Alkohol, Tabak, Medikamente, Pestizide etc.
  • an Schwermetall-Belastung und Ausweitung denken
  • Lebensstilanpassen

Die Mitochondrien-Funktion sowie eine optimale Zell-Homöostase sind von der Verfügbarkeit bestimmter Mikronährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Fettsäuren)abhängig. Durch die Zufuhr dieser Wirkstoffe über die Ernährung und der Supplementierung können verschiedene Rezeptoren und Enzyme in ihrer Funktion unterstützt und/oder initiiert werden.

Individuelle und gezielte Labor Diagnostik

  • Mito Stress Test
  • Oxidativer Stress, Glutathion, Lipisperoxidase
  • Mikronährtoff Analyse
  • Omega 3 Index
  • Q10, Quecksilber Belastung
  • B-Vitamine
  • Hormon Status
  • NK Zell Funktion
  • Inflammatorischer Zytokin Status
  • Mikrobiom Analyse

Mitochondrien Support, welche Mikronährstoffe sind wichtig?

Eine individuelle, ganzheitliche und genaue Diagnostik und Labor Diagnostik ist essentiell für eine erfolgreiche Therapie.

NADH 20 Superior, Ubiquinol Co Q10 vegan, L-Carnipur 500 L-Glutathion reduziert NAC 600,  Spermidin superior, Vitamin B 12 Tropfen, Magnesium Siebensalz, Glanduplex energetisiert, Vitamin D + K Tropfen 1.000 IE pro 10KG Körpergewicht täglich, Omega 3 vegan superior, Antistress Formula, Sirt- Formula, Quercentin Phytoacitve Gold, Seno Cetin aktive Gold, EpiG stabilize

Das Master-Antioxidans und Detox Hero

Reduziertes Glutathion (aktivierte Form) ist die Basis aller vitalen Zell-Leistungen. Die wichtigste Grundlage der Lebens-, Anpassungs- und Arbeitsfähigkeit jeder Zelle. Glutathion wirkt komplex und konzentriert gegen freie Radikale, gegen oxidativen Stress und damit gegen alle Erkrankungen, Intoxikationen mit Xenbiotika, gegen Strahlenschäden und vor allem gegen Krebserkrankungen. Für die Entgiftung ist Glutathion essentiell. Das Glutathion-System ist an der Strukturbildung von Proteinen und bei der Reparatur von DNA-Schäden sowie an der Synthese einiger Botenstoffe des Immunsystems (Interleukine und Prostaglandine) essentiell beteiligt. Die Regulation der Immunabwehr (Lymphozytensoffwechsel) ist von Glutathion abhängig.

Glutathion ist ein perfekter Chelatbildner und dadurch in der Lage Schwermetall-Komplexe zu entgiften. Glutathion wird in den Zellen gebildet und besteht aus den drei Aminosäuren Glutamin, Cystein und Glycin, die unter Energieverbrauch miteinander verknüpft und bioaktiv werden.

Ein intelligentes und geniales Zell-System

Glutathion setzt biochemische Prozesse in Gang, Elektronen können in Form von Wasserstoff abgegeben werden, welche wiederum andere Moleküle reduzieren („regenerieren“), die zuvor oxidiert wurden. Dieser Prozess ermöglicht dem Körper ein „Entschärfen“ von gefährlichen, reaktiven Radikalen, bevor sie durch unkontrollierte Reaktionen an der DNA Mutationen und Zell-Schädigungen auslösen können. Das für diesen Prozess verbrauchte Glutathion wird dann regeneriert/recycelt und steht der Zelle wieder als reduziertes Glutathion zur Verfügung. Dieser Mechanismus ermöglicht eine gesunde Balance zwischen den anfallenden aggressiven Abfallprodukten unseres Zellstoffwechsels und der notwendigen Eliminierung dieser toxischen Substanzen. Damit diese Balance aufrecht erhalten werden kann, bedarf es verschiedener Mikronährstoffe und Aminosäuren (Siehe Perfect Match). Bei einer erhöhten Säurebelastung im Gewebe, kann die Phase II Entgiftung nicht effizient ablaufen. Labor analytisch kann der Glutathion-Stoffwechsel untersucht werden und das Verhältnis zwischen oxidiertem und reduziertem Glutathion ermittelt werden.

Vereinbare gerne einen Termin zur Blutentnahme. TERMIN

Aus der Wissenschaft

Fakt ist, dass erniedrigte Glutathion-Spiegel degenerative Prozesse im Organismus fördern. Die Bereiche des ZNS und des Immunsystems sind davon am meisten betroffen.

Ein Mangel an Glutathion tritt besonders häufig bei schwerer körperlicher Arbeit und Leistungssportler:innen sowie bei oxidativem Stress auf. Dadurch kann der Glutathion-Spiegel um 50-60 % seines Ausgangswertes fallen, was bei Wiederholungen bis zu 60 Stunden anhalten kann. Die Detoxifikationskapazität wird massiv beeinträchtigt, sodass toxische Substanzen nicht effektiv abgebaut werden können und sich weitere Toxine entwickeln, die wiederum einen erhöhten Glutathion-Verbrauch zur Folge haben. Werden in dieser Ausgangslage noch weitere Toxine freigesetzt/mobilisiert wie z.b. durch Fasten, wird die bereits bestehende schlechte Biosynthese des Glutathions durch diese zusätzlichen Toxine erneut gehemmt.

Überdies können auch Einschränkungen der Leber-Leistung (genetisch bedingt, Lebererkranakungen und ein Mangel an Mikronährstoffen etc) für erniedrigte Gluthation-Spiegel verantwortlich sein. Sowie eine erhöhte Konfrontation mit freien Radikalen wie bereits oben beschrieben, und/oder Xenbiotika führen ebenfalls zu einer Minderversorgung/ mangelhaften Biosynthese von Glutathion. Jede schwerwiegende Erkrankung beeinflusst das Glutathion-System und damit die Detox-Leistung.

Perfect Match

In eine optimale Glutathion-Synthese sowie in einen effektiven Recycling-Prozess sind neben L-Glutathion reduziert  in Form von L-GLUTATHION REDUZIERT(L-Glutamin, L-Glycin, L,Cystein) weitere Substanzen wie Selen in Form von SELENIT 200oder SELEN NATURAL Vitamin B2, B6 in Form von NEUROSAGENA B-KOMPLEX ACTIVE GOLD,Vitamin C in Form von ESTER C GOLD, L-Carnitin in Form von L-CARNIPUR 500 und Alpha- Liponsäure in Form von ALPHA LIPONSÄURE 200 eingebunden. Die BASOGENA STICKS sind perfekt geeignet, um die Übersäuerung im Gewebe zu dezimieren, damit das Detox effektiv ablaufen kann. Eine Substitution optimiert die Glutathion-Synthese und den Recycling-Prozess von Glutathion.

Gesund altern und das Biologische Alter verjüngen

Das ist möglich. Die Erkenntnisse aus der Longevidy Forschung zeigen, wie sich eine gute Funktion zellulärer Abläufe in den Mitochondrien, der Autophagie und der epigenetischen Steuerung positiv auf den Alterungs-Prozess und auf den Erhalt unserer Gesundheit auswirkt. Das Biologische Alter lässt sich Labor-Analytisch messen (Telomere-Test & Horvath Bio-Clock-Test). Die Mikronährstoff-Analyse und Parameter wie Oxidativer Stress, Omega 3 Profil, Mitochondrien Test, Glutathion-Systeme etc. geben Aufschluss über die Ressourcen Lage und der zellulären Funktionsweise.

Den Alterungs-Prozess verstehen

Fakt ist, der Alterungs-Prozess führt zu zahlreichen biologischen Veränderungen auf zellulärer und biochemischer Ebene und betrifft uns alle. Wie und in welcher Geschwindigkeit wir Altern, das hängt ganz von uns Selbst ab.. Verstehen wir die biologischen Veränderungen, die durch den Alterungs-Prozess entstehen, können wir mit den entsprechenden Maßnahmen und Substanzen effektiv Einfluss nehmen.

Es ist nicht verwunderlich, dass wir mit zunehmenden Alter weniger Energie zur Verfügung haben, denn auch die Mitochondrien altern. Die Energie-Produktion nimmt ab, der Schadstoff-Ausstoß in Form von Freien Radikalen (Oxidations-Prozess) nimmt zu. Dies führt zu Zell-Schädigungen und verminderter Regenerationsfähigkeit.

Das Recycling abgestorbener Zellen (Autophagie) sowie das Entfernen von Zellen im Ruhemodus (Seneszente Zellen) funktioniert mit zunehmenden Alter ebenfalls schlechter. Die Ansammlung von molekularem Müll führt zu Zell-Schädigungen und der im Körper verbleibende Zell-Schrott produziert jede Menge toxischer Substanzen.

Auch die epigenetische Steuerung wird unpräziser. Gen-Sequenzen, die bisher durch die epigenetische Codierung stummgeschaltet und verpackt waren, werden aufgrund der Zell-Alterungs-Prozesse ablesbar. Befinden sich Tumor-Gene in diesen Gen-Sequenzen, waren diese durch die Stummschaltung nicht ablesbar und damit nicht aktiv. Lässt dieser Epigenetische Mechanismus nach, wird diese Gen-Sequenz abgelesen und das Risiko einer Krebserkrankung steigt. Krebs-Gene werden epigenetisch reguliert und sind in den allermeisten Fällen eine Alterserkrankung.

Positiv darauf Einfluss nehmen

Auf den Erhalt unserer Gesundheit können wir Selbst Einfluss nehmen, das hat die Epigenetik Forschung klargemacht. Und deshalb ist die Studienlage zu den verschiedenen Maßnahmen und Substanzen heutzutage bereits sehr gut.

Lebensstil, Ernährung & CO

Dass sich ein gesunder Lebensstil positiv auf die Gesundheit und auf den Alterungs-Prozess auswirkt, ist längst bekannt. Die Maßnahmen hierfür sind vielfältig. Moderat individuell angepasster Sport, guter Schlaf-Rhythmus (Qualität und Quantität), Brain Detox, liebevolle Begegnungen und eine vollwertige-, zucker-reduzierte-, Omega 3-reiche-, antioxidantische Ernährungsweise in Bio-Qualität gehören dazu.

Das Prinzip Hormesis aktiviert jene zellulären Mechanismen, welche durch moderate Stress-Reize eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit haben. Dazu gehören beispielsweise das intermittierende Fasten, kurze Kälte/Wärmereize durch Kältekammer/Sauna und moderate Bewegung. Auf niedrigschwellige Stress-Reize findet der Körper eine passende Antwort für die perfekte Regulation und Regeneration. Starker und dauerhafter Stress hingegen wirken toxisch. Möchtest Du mehr über Stress erfahren? In meinem wissenschaftlichen Exkurs Psycho-Neuro-Immunologie und von Beta zu Alpha findest Du ausführliche Informationen.

Herzliche Grüße SOUZY KROFLIN M.SC. D.O.

Longevidy Substanzen & Mikronährstoffe

Alphaketoglutarat (AKG) hat stabilisierende Effekte auf das Epigenom. Hohe AKG-Spiegel wirken sich positiv auf den Alterungs-Prozess aus. Möchtest Du mehr über AKG erfahren ? In meinem wissenschaftlichen Exkurs Alphaketoglutarat findest Du ausführliche Informationen.

Spermidin ist ein sehr effektiver Recycling- Autophagie- Booster. Molekularer-Müll wird effektiv entsorgt. Möchtest Du mehr über Spermidin erfahren ? In meinem wissenschaftlichen Exkurs Autophagie findest Du weitere ausführliche Informationen zu Spermidin und Autophagie.

Seno Cetin mit einem hohen Anteil an Fisitin, Quercentin und Epi Verde. Die perfekte Kombination um effektiv auf die Zell-Vernichtung nicht mehr funktionsfähiger, seneszenter Zellen ein zu wirken.

SIRT-Formula für die perfekte Regulation, Reparation und Regeneration mit einem hohen Anteil an Sirtuinen, Resveratrol aus Brokkoli, Curcuma, Epi Verde, Quercentin und Vitamin B3.

Astragalus verlangsamt die Telomer-Verkürzung und wirkt sich dadurch positiv auf den Alterungs-Prozess aus.

Omega 3 DHA & EPA setzten auf Anti-Inflammatorische Cytokine. Das heißt, sie wirken effektiv anti-entzündlich.

Die Basis-Versorgung an Vitamin D & K weiterer Mineralstoffe und Vitamine in Form von einem Kombipräparat (Multispektrum oder Diamonds), Q10-Ubichinon und Kollagen ist empfehlenswert.

Alle Mikronährstoffe sind in Reinsubstanz von BIOGENA

Zell-Energy & Recycling Booster

Alphaketoglutarat (AKG) ist ein Zwischenprodukt im Energiestoffwechsel der Mitochondrien. Dieses wird bei der ATP-Produktion, Citratcyklus, gebildet, erhöht die ATP-Produktion sowie die Sauerstoffversorgung in der Zelle. AKG ist ein starker Radikal-Fänger, ein sehr hochwirksames Antioxidans. Ausserdem gleicht es die Stickstoff-Belastung im Körper aus und wirkt somit auch der Schädigung durch Stickstoffradikale entgegen.AKG hat stabilisierende Effekte auf das Epigenom. Hohe AKG-Spiegel wirken sich positiv auf den Gesundheits-Prozess und die Regeneration aus.

Zell-Alterung & Epigenom Booster

Mit zunehmenden Alter wird die epigenetische Steuerung unpräziser. Gen-Sequenzen, die bisher durch die epigenetische Codierung stummgeschaltet und verpackt waren, werden aufgrund der Zell-Alterungs-Prozesse ablesbar. Befinden sich Tumor-Gene in diesen Gen-Sequenzen, waren diese durch die Stummschaltung nicht ablesbar und damit nicht aktiv. Lässt dieser Epigenetische Mechanismus nach, wird diese Gen-Sequenz abgelesen und das Risiko einer Krebserkrankung steigt. Krebs-Gene werden epigenetisch reguliert und sind in den allermeisten Fällen eine Alterserkrankung. AKG hat stabilisierende Effekte auf das Epigenom. Hohe AKG-Spiegel wirken sich positiv auf den Gesundheits-Prozess und die Regeneration aus.

AKG ist ein Bestandteil aus der therapeutischen Vielfalt und wirkt im Synergie-Effekt. In Reinsubstanz von BIOGENA zur Supplementierung EpiG stabilize.

Mit welchen Disziplinen, Tools und Mikronährstoffen gearbeitet werden sollte, ergibt sich aus Deiner individuellen Geschichte.

Mikronährstoffe für Energie & Recycling

Diese Mikronährstoff-Empfehlungen können zu einer verbesserten Energie-Synthese & Recycling Funktion beitragen. Alle Mikronährstoffe sind in Reinsubstanz von BIOGENA

EpiG stabilize Seno Cetin aktive Gold Spermidin superior SIRTFormula NADH superior L-Glutathion reduziert

Ein wichtiger Gesundheitsmotor

Der Einfluss der Darmbakterien auf die Gesundheit ist wissenschaftlich belegt. Eine hohe Diversität von Darmbakterien ist für den Erhalt unser Gesundheit notwendig. Sie modulieren das Immunsystem und interagieren auch mit Organen wie der Leber und dem Gehirn. Sie produzieren wichtige Stoffe wie Hormone, Vitamine, Enzyme und Antioxidantien. 90 % des Serotonins wird im Darm produziert.

Diverstität und die richtige Balance

Nicht nur auf eine Hohe Diversität der Darmbakterien kommt es an, sondern entscheidend ist, welche Bakterien in welcher Menge vorhanden sind. Das Verhältnis zwischen den gesundheitsfördernden und den fehlbesiedelnden, krankmachenden Bakterien beeinflusst nicht nur die Gesundheit des Darmes sondern den gesamten Organismus.

Eine typisch westliche Ernährung mit überwiegend tierischen Proteinen und Fetten, Kohlenhydraten, Softgetränken und industriell gefertigten Nahrungsmitteln, fördern das Wachstum von krankheitsbildenden Bakterien. Diese wiederum setzten Entzündungsstoffe frei und destabilisieren die Darmbarriere. Das Ausmaß an fehlbesiedelnden Darmbakterien bestimmt die Produktion von Entzündungsstoffen, Histamin bildenden Stoffen etc. Die Auswirkung dieser Toxine schädigen nicht nur lokal das Magen-Darm-System, sie wirken im gesamten Organismus. Über die Gut-Brain-Axis (Darm-Gehirn-Achse) können sie auch die Blut-Hirn-Schranke passieren und Gehirnzellen schädigen. In der Wissenschaft wird die Entstehung von z.B. Demenz-Erkrankungen, Alzheimer, MS, ADHS u.a. mit einer Fehlbesiedelung des Mikrobioms in engen Zusammenhang gebracht.

Gut-Brain-Axis - Darm-Gehirn-Achse

Die Mikroorganismen im Darm beeinflussen das Gehirn und umgekehrt, nimmt das Gehirn Einfluss auf den Darm. Diese bidirektionale Kommunikation wird über die Gut-Brain-Axis auf verschieden Wegen ermöglicht.

Und zwar über die Bakteriellen Metaboliten, über Hormone und Neurotransmitter. Sie passieren entweder direkt das Darmepithel, gelangen in den Blutkreislauf und über die Blut-Hirn- Schranke (BHS) in das Gehirn oder sie aktivieren intestinale Nervenzellen, einhergehend mit einer Stimulation des Vagusnervs. Außerdem können Mikroben die Immunzellen im Darm zu einer vermehrten Zytokin-Produktion stimulieren und diese gelangen dann in den Blutkreislauf.

Mikrobiom-Analyse, die Darmflora vollständig analysieren

Das neue molekulargenetische Untersuchungsverfahren (Stuhlprobe) ermöglicht einen allumfassenden Einblick in die Vielfalt des Darm-Ökosystems. Mit der Mikrobiom-Analyse lässt sich einfach feststellen wie ausgeprägt die Diversität der Darmflora ist, in welchem Verhältnis die einzelnem Mikrobiota vorhanden sind und ob Fehlbesiedelungen vorliegen.

Den Säure-Basen-Haushalt bestimmen

Mit dem Säure-Basen-Test nach Sander (Urin) wird nicht nur der PH Wert ermittelt sondern auch die momentane Pufferkapazität. Ein sehr aussagekräftiges Testverfahren zur Feststellung einer latenten Übersäuerung.

Das Mikrobiom-Analyse Test-Set sowie das Sander- Test- Set kannst Du in der Praxis YOUBALANCE erhalten. Wir beraten Dich gerne näher im persönlichen Gespräch.

Unser Partner-Labor ist GANZIMMUN.

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Therapeutische Perspektiven

Eine ballaststoffreiche, pflanzenbasierte und vollwertige Ernährung in Bio-Qualität ist die Nahrungsgrundlage für ein gesundes Mikrobiom mit hoher Diversität. Das Ausgleichen biochemischer-, körperlicher- und mentaler Dysbalancen ermöglicht Regulation und Regeneration. In einer ganzheitlichen Therapie geht es primär darum, mögliche Ursachen ausfindig zu machen, die als Startprogramme zu pathologischen Musterbildungen geführt haben könnten – auf somatisch-biochemischer und auf psycho-emotionaler Systemebene. Das Ziel einer therapeutischen Interaktion ist die Wiederherstellung der eigenen Regulation und der daraus resultierenden Salutogenese. Mit welchen Disziplinen und Tools gearbeitet werden sollte, ergibt sich aus der individuellen Geschichte.

Mikronährstoffe, die das Mikrobiom kultivieren

Omni Lactis 20 Gold Mucosa Formula Colon Balance Darm Formula Plus OPC Poly Max L-Glutamin 3000 von BIOGENA

Aminosäuren & Wasser sind die Bausteine des Kollagens

Nicht nur unsere Haut besteht zu einem Großteil aus Kollagen sondern auch im Bindegewebe, in Knochen, Muskeln, Sehnen, Bändern, Knorpel, Gefäßen und Organen ist es vorhanden. Kollagen ist ein Protein (Eiweiß) und wird aus den Aminosäuren Glycin, Prolin, Lysin gebildet. Unser Körper kann die Aminosäure Prolyin und Glycin selbst produzieren -nicht-essentielle Aminosäure-, Lysin kann der Körper nicht selbst herstellen - essentielle Aminosäure - und muss mit der Nahrung bzw. supplementiert werden. Diese Aminosäuren bilden neben Wasser die wichtigsten Bestandteile des Kollagens. Auch die Hyaluronsäure produzieren wir selbst, sie bindet Wasser an sich und verleiht unserem Gewebe die nötige Spannkraft.

Kollagen Support durch eine vollwertige Ernährung

Wasser ist einer der Hauptbestandteile von Kollagen. Achte darauf, genügend Wasser zu trinken. Ca. 30 bis 40 ml Wasser pro kg Körpergewicht am Tag.

In pflanzlichen Lebensmitteln ist Hyaluronsäure in Kartoffeln, Süßkartoffeln, grünem Blattgemüse, Mandeln, Petersilie, Koriander, grünem und rotem Pfeffer enthalten.

Die zu Kollagen-Bildung notwendigen Aminosäuren sind auch in der pflanzenbasierten vollwertigen Ernährung zahlreich vorhanden, wie zb. in Tempeh, Soja, Chlorella, Hanf, Hülsenfrüchte, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Walnüsse, Cashew, Mandeln, glutenfreie Haferflocken, Erbsen, Hirse, Quinoa, Buchweizen.

Das benötigte Vitamin C und die Antioxidantien findest du auch in zahlreichen Lebensmitteln wie z. b. in Grünkohl, Blattsalate, Rosenkohl, Spinat, Brokkoli, Beeren, rote Bete, Paprika, Zitrusfrüchte, Hagebutten, Karotten, Mango, Avocado, Kürbis, Süßkartoffeln. Die Omega 3 Fettsäuren reduzieren noch zusätzlich den Kollagen-Abbau und wirken entzündungshemmend. Diese sind in Algenöl als DHA und EPA enthalten.

Bevorzuge nachhaltig produzierte, regionale und saisonale Bio-Lebensmittel.

Stressfaktoren und freie Radikale

beanspruchen Haut und Bindegewebe und können den Zerfall von Kollagen begünstigen. Dazu zählen Genussgifte und andere Toxine, chronische Entzündungen, ungünstige Ernährung, intensive Sonneneinstrahlung, physischer sowie psychischer Stress. Versuche diese Stressfaktoren im Alltag zu minimieren, wir informieren Dich ganzheitlich und wissenschaftlich fundiert.

youbalance Kollagen

Co Faktoren sind Vitamin C & weitere Antioxidantien

Zusätzlich zu den Aminosäuren werden eine ausreichende Menge an Co-Faktoren, wie z.B. Vitamin C, Kupfer & andere Antioxidantien benötigt, um das Kollagen zu bilden. Kollagen, ist für Festigkeit und Elastizität der Gewebe zuständig. Bereits ab dem 25. Lebensjahr nimmt der Kollagen-Gehalt, sowie die körpereigene Hyaluron-Produktion natürlicherweise ab. Die Zell-Aktivität sowie die Recycling-Funktion der Zelle sind nicht mehr so effizient. Wenn die Kollagen-Synthese gut funktionieren soll, empfiehlt die Präventions-Medizin bereits ab dem 25. Lebensjahr eine Supplementierung dieser Aminosäuren und Aantioxidantien, sowie eine vollwertige Ernährung und einen gesunden Lebensstil.  

Kollagen Support durch Mikronährstoffe

Diese Mikronährstoff-Empfehlungen können zu einer verbesserten Kollagenbildung beitragen. Alle Mikronährstoffe sind in Reinsubstanz von BIOGENA

Hyaluron & Procallagen + superior Spermidin superior Ubiquinol CoQ10 vegan Vitamin C Naturtriologie Omega 3 vegan superior 800 Seno Cetin aktive Gold EpiG stabilize Kupferbisglycinat

Handlungen, Emotionen und Körperempfindungen

Zwischenmenschliche Beziehungen sind mehr als eine kulturelle Lebensform, sie sind nicht nur für ein gesundes und erfülltes Leben essentiell, sie sind lebensnotwendig.(vgl. z. B. Insel, Th. 2001). Die Spiegelneurone (Spiegel-Nervenzellen, mirror Neurons) wurden von dem Neurobiologen Rizalotti, G. et al. 1996 entdeckt. Seine Forschungsergebnisse zeigen, dass unsere Gehirnstrukturen spezialisierte Systeme besitzen, die auf Beziehungsaufnahme und Beziehungsgestaltung angelegt sind. Die Spiegelneuronen sind in verschiedenen Hirnregionen aktiv und können den Handlungsablauf, die damit verbundenen Emotionen und die mit der Handlung verbunden Körperempfindungen produzieren.

Spontane Resonanz

Spiegelneurone sind nicht nur in der Lage diese bestimmten Vorgänge zu steuern, wenn wir selbst diese Handlung vornehmen – sie können zugleich auch dann aktiv werden, wenn der gleiche Vorgang bei einer anderen Person nur beobachtet wird. Ihre Resonanz setzt spontan, unwillkürlich und ohne Nachdenken ein. Spiegelneurone benutzen den neurobiologischen Input des Beobachters, um ihm in einer Art inneren Simultation spüren zu lassen, was im Anderen, den er beobachtet, vorgeht. Sie "spiegeln" das Verhalten der anderen Person, als ob wir selbst die Handlung ausführen würden – `ich fühle was Du fühlst´. Die Spiegelresonanz ist die neurobiologische Basis für spontanes, intuitives Verstehen, die Basis dessen, was als Theory of Mind (ToM) bezeichnet wird. Sie ist nicht nur in der Lage, bei der in Beobachterposition befindlichen Person Vorstellungen anzuregen, Gedanken und Gefühle hervorzurufen, sie kann unter bestimmten Voraussetzungen auch den biologischen Körperzustand verändern (Bauer, J. 2006, 54, 55).

Aus der Wissenschaft

Überall dort, wo zwischenmenschliche Beziehungen quantitativ und qualitativ abnehmen, nehmen Gesundheitsstörungen zu. (Bauer, J.2012, 19)

In der Medizin sind Spiegelung und Resonanz ein sehr wichtiges Mittel für eine wirksame Therapie. In der Psychotherapie sind sie eine wesentliche Basis für den therapeutischen Prozess, ohne Spiegelneurone gäbe es keine Intuition und keine Empathie (Bauer, J. 2006, 8).

Das Gehirn aus dem Stress-Zustand bringen

Alpha-Zustand

Alpha-Wellen führen im Gegensatz zu Beta-Wellen zu einem ruhigen Zustand im Gehirn. Seine Indikatoren sind leichte Aufmerksamkeit, erleichterte Konzentration, erhöhte Lern- und Merkfähigkeit, bis hin zu einem Gefühl einer Einheit von Körper und Geist. Hier schwingt das Gehirn mit 12 bis 8 Hz. Es ist ein entspannter und ausgeglichener Zustand, aber dennoch energetisiert und wach, wie man ihn aus leichter Meditation/Imagination kennt. Alpha-Wellen treten in gelöster, entspannter Grundhaltung, beim Tagträumen und Visualisieren/Imaginieren auf. Alpha-Wellen sind das Tor zu noch tieferer Entspannung, sie sind als Brücke notwendig, damit Informationen aus dem Theta-Bereich (siehe unten) in unser Wachbewusstsein gelangen können. Wenn so tief meditiert/imaginiert/entspannt wird, dass wir nur noch Theta- und Delta-Wellen, aber keine Alpha-Wellen mehr produzieren, werden wir uns an die Inhalte der Meditation/Imagination nicht erinnern können. Alpha ist deshalb besonders in Kombination mit anderen Hirnwellen bedeutsam. Für die Regulation und Regeneration sind mindestens Alpha-Wellen notwendig. Allein im Alpha-Zustand selbst werden beruhigende Neurotransmitter produziert. Diese bilden den Ausgleich zu den gebildeten Stresshormonen, welche im Beta-& Gamma-Zustand produziert werden. Menschen, die aufgrund von Übererregbarkeit/Stress nicht auf natürliche Weise Zugang zum Alpha-Zustand und tieferen Rhythmen finden, denen fehlen diese beruhigenden Neurotransmitter. Diese dauerhafte Dysbalance führt zu stressbedingten Erkrankungen, welche sich nicht nur auf das Gehirn auswirken sondern systemisch auf den gesamten Organismus wirken können.

Beta-Zustand

Wir befinden uns in Beta-Wellen sowie in niedrigen Gamma-Wellen, wenn wir wach sind, mit offenen Augen, den Fokus auf die äußere Welt gerichtet oder mit konkreten ­Problemen beschäftigt sind. Hier schwingt das Gehirn in einer Frequenz von 38 bis 15 Hz.

Beta-Wellen werden mit Aufmerk­samkeit, Wachheit, Konzentration, Kognition und – im höheren Beta-Zustand (high Beta 30- 38 Hz) – mit Besorgnis und Ängsten assoziiert. Die meisten Menschen aus dem westlichen Kulturkreis haben ein Beta-dominiertes Gehirn.

Gamma-Zustand

Gamma-Wellen sind die schnellsten Gehirnwellen. Sie umfassen einen Frequenzbereich von 30 Hz bis weit über 100 Hz. Sie treten bei Angstzuständen, Hyperaktivität, Spannungen, aber auch bei körperlichen und geistigen Spitzenleistungen auf. Dies ist grundsätzlich nichts schlechtes, da hier höchste Aufmerksamkeit generiert wird. Allerdings kann das im Dauerzustand zu Schädigungen und Erkrankungen führen.

Theta-Zustand

Theta sind die Wellen des Unterbewussten, der Träumereien, von freien Assozia­tionen, verborgenem Wissen und kreativen Ideen. Sie kommen besonders im Traum (REM-Schlaf), in der Meditation/Imagination, bei Gipfelerfahrungen und während kreativer Zustände vor. Hier schwingt das Gehirn mit 7 bis 4 Hz. Im Theta-Bereich finden sich unsere unbewussten oder unterdrückten seelischen Anteile, aber auch unsere Kreativität und Spiritualität. Theta öffnet den Zugang zu unterbewuss­ten Gedanken. Bei Kindern bis ca. zum 10. Lebens­jahr werden auch im Wachzustand ein dominanter Anteil an Theta-Wellen gemessen. Wenn ­Theta-Wellen über längere Zeit regelmäßig produziert werden, stellt sich das ideale Gleichgewicht zwischen Parasympathikus und Sympathikus ein. Vor allem die Theta-Frequenz von 7,83 Hz (Schumann-Frequenz) ist eine wichtige Frequenz in unserer natürlichen Umwelt und unterstützt die Regeneration unseres Körpers. Bilder aus dem Theta-Bereich sind oft weniger farbig, manchmal bläulich getönt, vermitteln uns aber meist ein tieferes Gefühl von persönlicher Bedeutung als die lebendigen, bunten Bilder der Alpha-Wellen. Theta-Wellen allein bleiben unbewusst; erst wenn auch Alpha-Wellen dazukommen, können wir ihre Inhalte bewusst wahrnehmen oder erinnern.

Delta-Zustand

Delta-Wellen (3 - 0,5 Hz) sind die Hirnwellen mit der niedrigsten Frequenz und stellen den unbewussten Bereich dar. Im traumlosen Tiefschlaf, dem erholsamen Teil des Schlafes, produzieren wir ausschließlich Delta-Wellen sowie in Trance und Tiefenhypnose. Wenn sich Menschen im Delta-Zustand befinden, wird eine hohe ­Anzahl von heilenden Wachstumshormonen ausgeschüttet und die zelluläre Regeneration angeregt.

Delta-Wellen kommen aber auch in Kombination mit anderen Hirnwellen vor. Dann entsprechen sie einer intuitiven Aufmerksamkeit, einer Art Radar, einer Einfühlung in Situationen oder andere Menschen.

Aus der Wissenschaft  

Mit Hilfe der Hirnforschung wird versucht, eine wissenschaftliche Grundlage zu schaffen, die neuronalen Mechanismen aufzuklären. Zu verstehen, wie sich beispielsweise Meditation/Imagination/Entspannung auf Aufmerksamkeitsleistungen und die Fähigkeit zur Stressbewältigung auswirken. In einer Reihe von Längsschnittstudien konnten Hölzel und ihre Kolleg:innen zeigen, dass bereits nach acht Wochen Training mit täglich 45 Minuten Übungsdauer eine signifikante Verdichtung der grauen Substanz im Hippocampus zu beobachten ist. Dies ist eine Struktur im Gehirn, die bei Dauerstress, durch hohe Cortisolspiegel im Blut, geschädigt werden kann - das Training führt zu einer Regeneration der Schädigung. Ausserdem war die Abnahme der subjektiven Stressbelastung mit einer Abnahme der Dichte der grauen Substanz in der Amygdala (Angst-und Panik Zentrum) verbunden, die unter anderem eine wichtige Rolle bei der Auslösung von Angstreaktionen spielt. Schließlich konnte die Forschungsgruppe in einer Studie mit Angstpatienten zeigen, wie durch das Meditations-/Imaginationstraining die Konnektivität zwischen präfrontalem Cortex und Amygdala verändert wurde, die wiederum in direktem Zusammenhang mit der Schwere der Angst-Symptomatik steht.

youbalnace von beta zu alpha

Stressmanagement durch neuronales Training / Arbeiten

Diese Möglichkeit, das Nervensystem durch Training zu verändern, um so Verhaltensänderungen zu bewirken, ist für das Verständnis der Wirkungen von Meditation/Imagination/Entspannung grundlegend. Imagination, Meditation sowie psychosomatische Gewebearbeiten, wie wir sie auch aus der Osteopathischen Medizin kennen, können die Neuroplastizität im Gehirn verändern, Regenerations- und Regulationsprozesse aktivieren. Die damit verbundene geistige Präsenz und Flexibilität bringen nicht nur eine Balance zurück, sie könnten sich sogar in einer verlangsamten Hirnalterung niederschlagen.

Das entspannte Brain

Regelmäßiges Meditieren, Imaginationsarbeit sowie Arbeiten, die den Alpha-Zustand fördern, beeinflussen das Gehirn nachhaltig. Emotionskontrolle, Aufmerksamkeit, Introspektion, Mitgefühl und das Schmerzempfinden können durch diese Arbeiten beeinflusst werden. Effekte aus dem Alpha-Zustand lassen sich auch in der Konzentration von Neurotransmittern nachweisen. Gewebearbeit wie wir sie in der Osteopathischen Medizin anwenden, Yoga-Übungen und Imagination, erhöhen den Gehalt des entspannend wirkenden Botenstoffs GABA im Gehirn.

Welche Mikronährstoffe fördern ein entspanntes Brain?

Diese Mikronährstoff-Empfehlung kann dabei helfen, dein Gehirn aus dem rastlosen Beta-Zustand in den regenerativen Alpha-Zustand zu bringen sowie die entsprechende Anpassung des Lebensstils, eine vollwertige Ernährung und das Neuronale Training/ Arbeiten.

SAMe - S-Adenosyl-Methionin Antistress Formula und GABA 500 von BIOGENA.

das körpereigene Recycling

Dieser Mechanismus ermöglicht der Zelle, beschädigte oder falsch gefaltete Proteine bis hin zu ganzen Zell-Bestandteilen abzubauen und diese anschließend wieder für neue Syntheseprozesse zu verwerten. Auch eingedrungene Viren, Bakterien und Fremdproteine können abgebaut und recycelt werden. Das ist ein perfektes körpereigenes Recycling-System! Eine gut funktionierende Autophagie steht für ein starkes Immunsystem! Der Recycling-Process ist für alle Lebewesen sowie für die gesamte Biosphäre charakteristisch. Der japanische Zellbiologe Yoshinori Ohsumi erhielt 2016 den Nobelpreis für Medizin für die Aufklärung der Autophagie-Mechanismen.

Zell-Recycling ist essentiell für die Gesundheit

Erst durch seine Forschungsarbeiten wurde verstanden, welche Prozesse bei der Autophagie genau ablaufen und wie wichtig diese für die Gesundheit des Menschen sind. Fehler in diesem Selbstreinigungsprozess können neurodegenerative Erkrankungen, Krebs oder eine erhöhte Infektionsanfälligkeit zur Folge haben. Auch führen diese zu beschleunigten biologischen Alterungsprozessen und der damit verbundenen Altersbedingten Erkrankungen.

Lebensstil, Spermidin & Co.

Die Autophagie wird u.a. durch moderaten, individuell angepassten Sport, schwarzen Kaffee, durch eine verringerte Kalorienzufuhr - Insulin Low -  und Fasten angeregt sowie ein gesunder Lebensstil mit einer antioxidantischen Vollwert-Ernährung und Brain Detox gehören mit dazu. Verschiedene Mikronährstoffe, wie beispielsweise Spermidin  wirken verstärkend auf die Autophagie, zeigte die Forschergruppe um Univ.-Prof. Dr. Frank Madeo aus Graz. Denn nicht abgebauter „Zellmüll“ kann Auslöser altersbedingter Erkrankungen sein, während die Autophagie entscheidend für eine vitale Zellfunktion ist.

Balance, Balance, Balance

Unser Spermidin- Gehalt in der Zelle nimmt mit zunehmenden Alter ab, gleichermaßen nimmt die „Zellvermüllung“ / Entstehung von „Zombiezellen“ zu. Diese Dysbalance gilt es auszugleichen.

Ernährung

Eine pflanzenreiche / Mikronährstoffreiche Vollwert-Ernährung in Bio-Qualität erhöht den Spermidin-Gehalt. Diese Nahrungsmittel enthalten viel Spermidin:
Sojabohnen und v.a. fermentiertes Soja - Tempeh und Miso, Kürbiskerne und Kürbiskernöl Weizenkeime, Vollkornprodukte, Sellerie, Erbsen, Pilze, Kohl, Brokkoli.
Die Konzentration in Obst scheint generell geringer zu sein als in Gemüse und Vollkornprodukten. Der in Obst am höchsten gemessene Gehalt von Spermidin ist in der Melone, Mango und Grapefruit zu finden.

youbalance auophagie

Welche Mikronährstoffe fördern die Autophagie

Eine zusätzliche Supplementierung von Spermidin superior von BIOGENA als Präparat in Reinsubstanz, kann zu einer verbesserten Autophagie beitragen.

L- Glutathion reduziert Alpha Liponsäure 200 NADH superior Seno Cetin aktive Gold und EpiG stabilize von BIOGENA.

Diese Mikronährstoffe fördern die Entgiftungsphasen sowie die Funktion der Mitochondrien. Die perfekte Kombination.

Madeo F et al. Spermidine in health and disease. Science. 2018 Jan 26;359(6374).

Eisenberg T et al. Induction of autophagy by spermidine promotes longevity. Nat Cell Biol. 2009 Nov;11(11):1305-14.

Eisenberg T et al. Cardioprotection and lifespan extension by the natural polyamine spermidine. Nat Med. 2016 Dec;22(12):1428-1438.

Eisenberg T et al. Dietary spermidine for lowering high blood pressure. Autophagy. 2017 Apr 3;13(4):767-769.

Schwarz C et al. Spermidine Intake is Associated with Cortical Thickness and Hippocampal Volume in Older Adults. NeuroImage. 2020.

Madeo F, et al. Nutritional Aspects of Spermidine. Annu. Rev. Nutr. 2020. 40:13.1–13.25

De Risi M et al. Mechanisms by which autophagy regulates memory capacity in ageing. Aging Cell. 2020

Ein multidirektionaler Regelkeis

Wissenschaftlich bewiesen ist, daß unser Körper, unser Gehirn, unser Hormon- und Immunsystem miteinander kommunizieren und sich gegenseitig bidirektional beeinflussen.

Stressbelastungen aus dem Körpersystem beeinflussen das Gehirn, also unser Denken/Handeln/Fühlen, während umgekehrt mentaler Stress Auswirkungen auf unsere Physis hat. Wirkt die Stressbelastung über einen längeren Zeitraum, werden eine Reihe von Folgereaktionen in Gang gesetzt, die auf den gesamten Organismus schädigend einwirken – auf zellulärer biochemischer Ebene, sowie auf körperlicher und mentaler Ebene. Die regelnde Schnittstelle ist hierbei das Hormon- und Immunsystem.

Stressbelastungen sind vielfältig

Stress kann psychische, körperliche oder durch Infektionen und Toxine verursachte Gründe haben.

Dazu gehören auf psychischer Ebene mentale Belastungen in Form von Sorgen, Ängsten, Trauer, Traumata und toxischen Beziehungen.

Auf körperlicher Ebene sind Überbelastungen im Sport oder Verletzung die wesentlichen Ursachen. Auch eine fehlerhafte Ernährung wirkt in Form von Stress auf unseren Organismus, ebenso wie eine dauerhafte Mikronährsoff- und Mikrobiom-Dybalance sowie Mitochondrien-Funktionsstörungen.

Stressbelastungen werden auch durch Toxine, chronische Entzündungen, virale, bakterielle und parasitäre Infektionen verursacht.

In der PNI wird Stress als ein Ganzkörpererlebnis gesehen, bei dem Stresshormone wie Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol, eine große Rolle spielen. Diese Stresshormone erfüllen eine wichtige Funktion im Körper. Sie helfen Herausforderungen zu bewältigen, lassen uns in Höchstform performen, sind Teil unserer aus der Evolution hervorgegangenen Ausrüstung für den Überlebenskampf.

Die Dauer der Stressbelastung ist entscheidend

Die Psycho-Neuro-Immunologie unterscheidet zwischen akuter und chronischer Stresseinwirkung. Bei akutem Stress wird der Körper kurzfristig leistungsfähiger, die Immunaktivität wird hochgefahren, die natürlichen Killerzellen werden aktiver. Die Stresshormone bewirken außerdem eine gesteigerte Entzündugsaktivität – diese kann kurzfristig helfen, Erreger besser abzuwehren. Ein gesunder Organismus reguliert sich nach einer akuten Stresseinwirkung wieder zurück in die Gesundheit.

Ein wiederholt aktivierter Stresszustand oder chronischer Stress wirkt sich jedoch schwächend auf das Immunsystem aus (negatives Feedback), führt zu Schädigungen im gesamten Organismus und schließlich zu Krankheit.

Des weiteren untersucht die PNI, welche Rolle Stress bei der Entstehung von Autoimmunerkrankungen spielt. Eine ihrer Hypothesen: Chronischer Stress geht mit einer geringeren Aktivität der natürlichen Killerzellen einher und führt zu einem schlechteren Immunschutz. Dieser erhöht das Risiko für akute Entzündungen und damit auch für das Entstehen von Autoimmunerkrankungen und Turmorzellaktivierung.

Auch wenn die Forschungen längst nicht abgeschlossen sind, plädieren Psycho-Neuro-Immunologen jetzt schon für ein Umdenken in der Medizin. Die untrennbare Verbindung von somatischer (körperlicher) Systemebene und psycho-emotionaler Systemebene (Gefühlen) betrachtet die PNI als nachgewiesen.

Therapeutische Perspektiven

Das Ausgleichen biochemischer Dysbalancen sowie das regelmäßige Anwenden von Imaginationsarbeit, psychosomatischer Gewebearbeit und/oder psychotherapeutischer Arbeiten, beeinflusst das Gehirn nachhaltig. In einer ganzheitlichen Therapie geht es primär darum, mögliche Ursachen ausfindig zu machen, die als Startprogramme zu pathologischen Musterbildungen geführt haben könnten – auf somatisch-biochemischer und auf psycho-emotionaler Systemebene. Das Ziel einer therapeutischen Interaktion ist die Wiederherstellung der eigenen Regulation und der daraus resultierenden Salutogenese. Mit welchen Disziplinen und Tools gearbeitet werden sollte, ergibt sich aus der individuellen Geschichte.

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Aus der Wissenschaft

Das Wissen aus der PNI-Forschung ermöglicht ein Umdenken in der Symptom angewandten Medizin und im Umgang mit sich Selbst. Beispielsweise kann eine bakterielle Fehlbesiedelung im Darm (Frank D. et al. 2011) die Plastizität des Gehirns genau so verändern wie Dauerstress durch Prüfungen (KELLEY ET AL. 1999), anhaltende Selbstzweifel oder Leistungssport. Dies beweist das Konzept der bidirektionalen Kommunikationswege.

Das Immunsystem kann direkt auf das ZNS (Hypophyse/Hypothalamus) einwirken, z.B. über Zytokine, die während einer Immunreaktion gebildet und freigesetzt werden.

Umgekehrt können Stresshormone (CRH, ACTH und Cortisol) direkt auf das Immunsystem wirken und deren Funktion herabsetzen (Immunsuppression) sowie eine gesteigerte Entzündungsaktivität auslösen (KELLEY ET AL. 1999).

Ein Symptom ist ein Warnsignal für ein aus der Balance geratenes System. Zu erkennen welche Ursachen zugrunde liegen können, bedarf einer ganzheitlichen Betrachtung. Unser Organismus ist sehr komplex und verfügt über unzählige Möglichkeiten der Regulation, Kompensation und Regeneration.

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